St. Briccius - Ilbling

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Die Dorfkirche Hl. Briccius, Filialkirche von Enkering, stammt aus dem 12. Jahrhundert. Die Barockzeit vergrößerte bis auf das romanische Chorfenster alle Fenster und gab dem Turm sein oberstes Stockwerk mit dem heutigen Abschluss, einem Ziegelhelm. Das dreiachsige, flachgedeckte Langhaus wurde 1884/85 um eine Achse mit Orgelempore verlängert. Hierbei wurde die Stuckdecke von 1748 durch eine Flachdecke ersetzt und die Kirche von dem Nazarener-Künstler und Pfarrer von Enkering Sebastian Mutzl ausgemalt. An Kunstwerken sind in der Kirche drei spätgotische Holzplastiken vorhanden. Eine Holzfigur des hl. Briccius aus dem frühen 14. Jahrhundert ist im 19. Jahrhundert aus der Ilblinger Kirche in das Diözesanmuseum Eichstätt gelangt. 1920 wurde eine Bittner-Orgel eingebaut. Der spätmittelalterliche Karner mit Fachwerkgiebel wird heute als Leichenhaus genutzt. Das Gotteshaus wurde 2008 gründlich renoviert.


Hier hören Sie das Glockengeläut der Kirche hl. Briccius - Ilbling (mp3)


2-stimmiges Geläute (d'' - es''):

Die größere Glocke wurde 1808 von Joseph Stapf in Eichstätt gegossen, die kleiner stammt von Joseph Ferdinand Pascolini aus dem Jahr 1852.

Während die größere Stapf-Glocke im Ton d²+6 erklingt, besitzt die kleinere Pascolini-Glocke den Schlagton es²-6. Somit ergibt sich eine Differenz von vier Halbtonsechzehntel, bzw. umgerechnet ein Unterschied von einem Achtelton.

 

 

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