Pfarrei Enkering

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GeschichteKirchensiegel der Pfarrei Enkering

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes als „Antkeringa“ stammt aus einer Schenkungsurkunde vom 26. Juli 900. Seit dem 12. Jahrhundert bis Mitte des 13. Jahrhunderts wird vielfach ein Edelgeschlecht der Enkeringer erwähnt. Das heutige Wahrzeichen von Enkering – die Ruine Rumburg – entstand von 1350 bis 1360. Diese Burg sollte Zentrum einer neuen Stadt mit dem Namen „Rumburg“ werden; entsprechende Umbenennungspläne für Enkering scheiterten allerdings. 1374 verlieh Kaiser Karl IV. dem Regensburger Bischof Heinrich IV. von Absberg das Recht, Enkering zu befestigen, einen Wochenmarkt abzuhalten und ein Richtstätte zu errichten. 1546 verkaufte Hans Joachim von Absberg den Ort mit der Rumburg an den Eichstätter Fürstbischof Moritz von Hutten.

In der Leuchtenberg-Ära bestand der Markt Enkering 1821, zum Herrschaftsgericht Kipfenberg gehörend, aus 58 Häusern, bewohnt von 71 Familien mit insgesamt 279 Personen. Am 1. April 1971 wurde Enkering in den Markt Kinding eingegliedert.

 

Persönlichkeiten

In Enkering war der Nazarener-Künstler und Kunstsammler Sebastian Mutzl von 1866 bis 1917 Pfarrer. Um 1875 schuf er in seiner Pfarrkirche Deckengemälde, die 1953/54 zugunsten der darunter liegenden Barockfresken entfernt wurden. Auch wurden weitere, von ihm geschaffene Ausstattungsstücke beseitigt. Eine Gedenktafel erinnert an der Südseite der Pfarrkirche an ihn. Auch ist der moderne Steg über die Anlauter gegenüber der Kirche nach ihm benannt.

Franz Xaver Sutor, 1744 bis 1825 Pfarrer u. a. in Enkering, Verfasser diverser Schriften, u. a. einer Chronica Enkeringensia.

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